Wie alles begann…

Wie alles begann…

MÄRZ 2021. Entstanden aus einer Idee rund um die Leere und Ratlosigkeit während Corona. Auf den Stufen des Ferdinandeum. Alois: „Wir müssen was Sinnvolles tun!“ Aus eigenem Antrieb einen „Kultur“- Impuls zu setzen. Und verdiente Kulturarbeiter*innen und Vermittler*innen zu ehren, zum Weitertun ermutigen, sichtbar zu machen, Kontakt- pflege zu betreiben und schlicht und einfach im Miteinander sich auszutauschen. Tirolweit. Von Lienz über Innsbruck bis ins Ausserfern. Langjährige, Verdiente, „Ausgediente“, Junge! HerrBERT: „Ich bin dabei!“ (Nicht wissend, dass der Alois gleich in die Werkstatt läuft und 30 Kunstwerke erschaffen wird) Wie immer findet er dafür auch den richtigen Namen: „Tiroler Illusionsbanderole“.

Zwischenschritte.

WIR STARTEN mit 30 aus unserem beider Umfeld, spontan und direkt. Gleich schnell wie die Termine für unser Fest wegen der Pandemie ausfallen, kommen neue Banderolenpreisträger dazu. Aus der Idee wird ein grösseres Projekt, mit vielen neuen und alten Kontakten, mit Begegnungen und Befindlichkeiten, mit der Vergangenheit und dem Heute. Aus der Idee wird auch ein Diskussionsfeld. Manche tun sich schwerer mit dieser Art von „Keine-Jury“, andere finden einfach die Aktion gut. Uns behagt die Mischung. Wir beide, Alois Schild und Herbert Waltl übernehmen die Verantwortung für unsere damalige Idee. Und alles was dabei passiert.

78 Banderolistas.

78 sind es jetzt. Vom ART CLUB IMST über GERT CHESI, THOMAS LARCHER, FRANZ HACKL und FRANZ POSCH ––––– bis zu TOM ZABEL. Mit dem Ansatz für die nächsten Generationen Motivation zu lieferen, es auch zu tun. Ein Auswahlkriterium, die Laufzeit und Verweildauer der Initiativen. Im Vordergrund stehen aber DIE Menschen, die in Tirol in den letzten Jahrzehnten Besonderes geleistet haben. Die Illusionsinseln sind – LITERATUR, SCHAUSPIEL, BILDENDE KUNST, MUSIK, FESTIVALITÄTEN & KULTURINITIATIVEN und THEATER. Diese 78 besonderen, jeweils individuellen Tiroler Illusions-Banderolen wurden vom Künstler ALOIS SCHILD gefertigt.

Alois Schild

Der Gastgeber und sein Haus.

Norbert und sein TREiBHAUS waren von Beginn an dabei. Als Gastgeber und Herbergsgeber. Und auch vor allen Verschiebungen und Änderungen nach Corona mit an Bord. Outdoor mit Glühwein, drinnen mit Masken und … am Ende blieb uns dreimal nur die ABSAGE. Kann man sich sicher sein, dass der 12.Juni jetzt halten wird. Wir sind es. Oder ist alles NUR eine GROSSE Illusion. NEIN!

Norbert Pfeifer bei einer der Besprechungen rund um die Illusionsbanderolen.

Moderation

Wir haben uns gedacht, ein älterer, vitaler Herr und eine junge Dame, als DUO das könnte passen. Und wir sind auch da fündig geworden. Tamara Schild übernimmt den weiblichen Part, charmant und mit der familiären Kompetenz rund um das Projekt bestens gerüstet. Alfred „Alfie“ Lerchbaumer ist der männliche Teil des Duos. Schwazer Faschingsdoyen und Festival-der-Träume-Eingangs Clown (Frauenversteher und Schokolden-nur-an-Damen-Verschenker). Mehr noch, mit seinen angehäuften Altersringen kann er viele unserer Illusionen wahrhaft deuten. Diese beiden führen durch den „improvisiert-organisierten“ Abend. Salopp und locker.

Tamara Schild
Alfred „Alfie“ Lerchbaumer

Laudatio

78 Vorstellung und mehr wäre nicht nur zu viel, sondern wohl auch sinnlos. Deshalb laufen die Fotos und ein Statement von allen 78 „Banderolistas“ über den TREIBHAUS – Beamer. Für die „Illusionsbanderolen-Laudatio“ haben wir Andreas Braun gewonnen. Es gibt eben nur diese eine Laudatio.

Banderolistas

Plötzlich sprechen wir von „Banderolistas“. Kraft des Projektes werden alle irgendwie Verbündete. Und sind es auch. Die Formulierung ist schon gegendert und gilt für Weiblein, wie für Männlein im gleichen Atemzug.


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